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Montag, 20. November 2017, 16:15 Uhr
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Fahrenheit 451 - aber richtig!

Von Rudi Hieblinger

...oder die neuen Aufgaben der Bediensteten der Büchereien Wien

Früher, ja früher war alles besser, so seufzen die unverbesserlichen Nostalgiker & Nostalgikerinnen voll Wehmut. Heute könnte, dank technischem Fortschritt , alles wirklich besser sein als früher. Leider, ist es aber nicht ! Auch nicht bei den Städtischen Büchereien, auch wenn sie sich heute Büchereien Wien nennen.
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Glücklich ist, wer vergisst

Von Roman Böhm-Raffay

Versprechungen sind eine Sache, sie zu halten eine andere! Unsere Bediensteten, die schon fünf oder mehr Jahre am Buckel haben werden sich noch erinnern, für jene die kürzer bei unserem Unternehmen sind ist es eine gute Information. Die Chronologie unserer Ausgliederung: Noch gar nicht so lange ist es her, da gab es bei den Wiener Linien nur so genannte Altbedienstete also Pragmatisierte und Vertragsbedienstete. Die durchschnittliche Arbeitsdauer belief sich ca. auf 8 bis 8 1/2 Stunden, es gab keine ausgegliederten Bereiche, alle Bediensteten waren bei der Gemeinde Wien beschäftigt und von Streichungen von Zulagen und Kündigungen war keine Rede.
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Wer soll das bezahlen - wer hat das bestellt?

Von Doris Grössinger

Österreichs EU-Präsidentschaft: Mund halten und zahlen! Mit dem EU-Vorsitz übernahm Österreich, ab 1. 1. 2006 für sechs Monate, die Führung in der EU. Unfreiwillig müssen wir Steuerzahler mitspielen und 500 Millionen Euro mehr in den EU-Topf einzahlen, ob wir wollen oder nicht.

Somit werden ab 2007 bis 2013 die Nettozahlungen Österreichs auf 860 Mio. Euro steigen. Das ist ein Anstieg um 150 Prozent !! Geld also, dass z.B. zur Bekämpfung der ständig steigenden Arbeitslosigkeit dringend notwendig wäre. Allein für unsere Pensionisten bedeutet das, dass die vor dem Wahljahr 2006 versprochene Pensionserhöhung ab 2007, durch die "EU-Verteuerung" gar nicht zu tragen kommt.
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Energiewirtschaft ohne Power?

In der Energiewirtschaft bleibt durch die Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes kein Stein auf dem anderen. Alle Gesellschaften, egal ob groß oder klein, öffentlich oder privat, treten an zum letzten Gefecht. Wer bei diesem Gemetzel überbleiben wird ist offen, aber eines ist sicher: die Zahl der Leichen auf diesem Schlachtfeld der Liberalisierung wird hoch sein. Am 1. Oktober trat die Strommarktliberalisierung in Kraft, ab diesem Zeitpunkt kann jeder Stromkunde seinen Versorger frei wählen.
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Vorstoß für Privatisierung von Müllabfuhr und Kanal zielt auf Beschäftigte

In einem "Presse"-Artikel wird unter Berufung auf das Beratungsunternehmen A.T. Kearney ein massiver Vorstoß für die Vollprivatisierung der Müllabfuhr (MA 48) sowie der Kanalisation (MA 30) in Wien unternommen. Kearny-Chef Robert Kremlicka empfiehlt diesen Schnitt nach vorherigen "Feldversuchen" in einzelnen Bezirken und schwärmt von Gebührensenkungen und anderen angeblichen Vorteilen einer solchen Privatisierung.
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Aus den Augen, aus dem Sinn...

Von Beatrix Todter, GLB-Personalvertreterin im Kaiserin-Elisabeth-Spital des KAV Wien und GLB-Arbeiterkammerrätin in Wien

In den sieben Jahren der schwarzblau/orangen Koalition hörte man von vielen SPÖ-GewerkschafterInnen immer wieder lautstarke Kritik an der Privatisierungspolitik der Regierung. Zu Recht - haben doch Schüssel, Grasser & Co. alles öffentliche Eigentum, das nicht niet- und nagelfest war, an in- oder ausländischen private Interessenten verscherbelt. Die Austria Tabak, die Post, die Bundeswohnungen und der Restbestand der voestalpine sind nur die herausragendsten Beispiele dafür.
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GLB lehnt Ausgliederung als Vorstufe für Privatisierung ab

„Als politische Geisterfahrer sind die Wiener SPÖ-Politiker unterwegs“, kritisiert Roman Böhm-Raffay, Vorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock (GLB) in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG). So kündigte VBgm. Rieder im Gespräch mit der „Presse“ an, die Entsorgungsbetriebe aus dem Wiener Magistrat auszugliedern. Damit agiert er ganz auf der EU-konformen Linie der Liberalisierung als Vorstufe zur Privatisierung öffentlichen Eigentums.
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Krankenanstaltenverbund ist nun ein Unternehmen!

Von Doris Grössinger

Am 22. November wurde vom Wiener Gemeinderat die Ausgliederung des Krankenanstaltenverbundes (KAV) und ein Unternehmensstatut beschlossen. Damit folgt die Gemeinde Wien einer in den Euro-Ländern etablierten "Sportart", die da lautet: "Mit welchen budgettechnischen Tricks kann ich meine Budgetdefizite wegzaubern?"
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Das econozentrische Weltbild

Von Gerhard Haupt

"Geht`s der Wirtschaft gut, geht`s uns allen gut!" tönt es täglich aus den Medien und die Botschaft, die dahintersteckt lautet: Wenn die Wirtschaft floriert gibt es genügend Arbeitsplätze, damit steigt die Kaufkraft und die öffentliche Hand erspart sich Geld im Sozialbereich. Logisch. Oder?
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Kritik an EU-Liberalisierung, aber im Gemeinderat für Ausgliederung

Ein fragwürdiges Doppelspiel betreibt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Rudolf Hundstorfer, der gleichzeitig in seiner Funktion als SPÖ-Gemeinderat Erster Vorsitzender des Wiener Gemeinderates ist.