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Samstag, 22. Juli 2017, 18:41 Uhr
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U-Bahn-Kameras waren illegal

U2-Stadion: Datenschutzkommission stoppt Aufzeichnung. Neue Indizien gegen Wiener Linien. Strafe bleibt aus Von Christian Mayr

Wien. Die Vorwürfe gegen die Wiener Linien in Sachen Videoüberwachung (die "Wiener Zeitung" berichtete) werden nun offiziell bestätigt. Nach einer Prüfung durch die zuständige Datenschutzkommission (DSK) steht fest, dass die Kameras im Außenbereich der neuen U2-Station Stadion illegal waren. "Hier wurde in Absprache mit den Wiener Linien die Vorgangsweise geändert. Diese Kameras haben jetzt nur noch Live-Überwachung – und das ist nicht genehmigungspflichtig", erklärt DSK-Vorsitzende Waltraut Kotschy.
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Wirbel um U-Bahn-Bilder

Von Christian Mayr

Wien. Der Bericht der "Wiener Zeitung" über mutmaßlichen Datenmissbrauch bei den Wiener Linien sorgt bei Datenschützern für Wirbel. Wie sich nun herausstellt, wurde die Videoüberwachung bei den Wiener Linien von der zuständigen Datenschutzkommission (DSK) nie auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft – nicht einmal im Zuge des Bewilligungsverfahrens für die mehr als 1000 Kameras in U-Bahnen und Stationen.
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Wiener Linien wird massiver Datenmissbrauch vorgeworfen

Ein unbefugter Mitarbeiter soll illegal Videomaterial einer Stationskamera gesichtet und kopiert haben - Videos sollen länger gespeichert bleiben als vorgeschrieben

Die Videoüberwachung in den Wiener U-Bahnen und Stationen, hat bei bereits der Einführung 2005 bzw. 2007 für massive Kritik gesorgt und Datenschützer auf den Plan gerufen. Nun könnten die Kritiker Recht behalten haben, den Wiener Linien <http://www.wienerlinien.at>; wird Datenmissbrauch der Videoüberwachung vorgeworfen. So soll sich nicht nur ein unbefugter Mitarbeiter Zugriff auf die Daten verschafft haben, sondern auch Sicherheitsbestimmungen laufend missachtet werden.
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Datenmissbrauch in U-Bahn-Stationen

Von Christian Mayr

Wien. Seit Sommer 2005 dürfen die U-Bahnen der Wiener Linien videoüberwacht werden, seit Frühjahr 2007 gibt es auch in allen Stationen eine Kameraüberwachung mit Datenaufzeichnung. Bisher beteuerten die Wiener Linien, dass strenge Sicherheitsvorkehrungen vor Missbrauch bei den sensiblen Daten schützen würden. Nun gibt es jedoch ernsthafte Zweifel, ob die Wiener Linien tatsächlich für die Sicherheit dieser Überwachungsdaten garantieren können.
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GLB schaltet Datenschutzkommission ein

Dem GLB wurden Unterlagen übergeben, die den Verdacht erhärteten, dass im Bereich der Videoüberwachung, Datenmissbrauch stattgefunden hat. Schon bei Einführung der Videoüberwachung, brachte der GLB im Betriebsrat massive Bedenken bezüglich der missbräuchlichen Verwendung vor, diese wurde jedoch von der FSG vom Tisch gewischt.
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Brandschutzmängel im Tunnel: Neues pikantes Detail

Der Bericht der "Wiener Zeitung"; über die vom Verkehrsministerium kritisierten Brandschutzmängel in Straßenbahntunnels sorgt im Wiener Rathaus für Wirbel. Die Sache ist derart brisant, dass es bis dato weder von den Wiener Linien, noch von Vizebürgermeisterin Renate Brauner (SPÖ), noch von Straßenbahn-Erbauer "Siemens" eine Stellungnahme gibt - trotz mehrerer Versuche der "WZ".
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Protestkundgebung gegen Mobbing

Am 30. Juni 2008 fand vor der Spetter Garage, Wien 16., Paltaufgasse 2 eine vom GLB initiierte Kundgebung gegen die Personalpolitik der Wiener Linien statt.

"Mobbing, Diskriminierung und auch sexuelle Übergriffe werden nicht geahndet. Opfer werden zu Tätern gemacht. In vielen ähnlich gelagerten Fällen sieht die Gemeinde Wien, obwohl vom Bürgermeister abwärts nachweislich alle Bescheid wussten, tatenlos zu. Wir ersuchen, solidarisch und stellvertretend für alle Opfer von Mobbing, Diskriminierung und gegen diese Personalpolitik der Wiener Linien zu dieser öffentlichen Kundgebung zu kommen. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen, vielleicht gelingt ein kleiner Schritt des Umdenkens", so im Aufruf zu dieser Protestaktion.
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Voll abgefahren

Gemobbt wegen Homosexualität. Ein Linien Sittenbild. Mit Roland Rollenitz sprach Kurto Wendt vom AUGUSTIN

Roland Rollenitz, ein Mitarbeiter der Wiener Linien wurde an seiner Dienststelle jahrelang ob seiner sexuellen Orientierung gemobbt, gedemütigt und diskriminiert. Anstatt ihn davor zu schützen, wurde er aufgrund der dadurch entstandenen gesundheitlichen Probleme auch noch gekündigt. Dies war klar rechtswidrig, stellte das Wiener Arbeits- und Sozialgericht in einem Aufsehen erregenden Urteil fest.

Richter Andreas Freundorfer konstatierte, dass "der Arbeitgebet selbst die psychische Erkrankung des Klägers und somit die Dienstunfähigkeit schuldhaft und rechtswidrig verursacht hat". Dies dann als Kündigungsgrund anzuführen sei "Rechtsmissbrauch". Außerdem seien Abhilfemaßnahmen gegen Mobbing "untauglich" und "krass verspätet" gewesen, zumal Direktion und Rathaus schon Mitte 2001 informiert waren. Somit habe die Stadt Wien "nicht nur ihre Fürsorgepflicht verletzt, sondern auch sittenwidrig gehandelt".
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Ministerium zeigt Wiener Linien an

"Finanzielle Ersparnisse auf Kosten der Sicherheit", heißt es in der Anzeige gegen die Wiener Linien. Es geht um die Straßenbahn-Unfälle der letzten Monate.

Unfälle beim Einsteigen in die Bim: Immer wieder werden Passagiere dabei schwer verletzt Die Wiener Linien verweigern regelmäßige Sicherheitsprüfungen und nehmen dadurch Unfälle bewusst in Kauf. So lautet der Vorwurf, den das Verkehrsministerium in drei Strafanzeigen gegen die Wiener Linien erhebt. Dem KURIER liegen die Anzeigen vor.
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"Unfälle bewusst in Kauf genommen."

Wien. Die Straßenbahn-Türen sollen sicherer werden. Mit dieser Ankündigung überraschten die Wiener Linien diese Woche - sie traten damit die Flucht nach vorne an, denn nach einer Serie von Unfällen mit eingeklemmten und mitgeschleiften Personen waren sie mehr oder weniger zum Handeln gezwungen. Vor allem aber auch deshalb, weil das Verkehrsministerium bereits gegen die Wiener Linien scharf vorgeht und in drei Fällen Anzeige erstattet hat. Die hochbrisanten Schriftstücke, die im Namen von Minister Werner Faymann (SPÖ) vom Verkehrs-Arbeitsinspektorat unterzeichnet sind, liegen der "Wiener Zeitung" vor.
Die erste Anzeige an das zuständige Magistratische Bezirksamt Landstraße stammt vom 28. März 2008 und behandelt einen Unfall vom Dezember 2007, bei dem ein Obdachloser starb, weil er mutmaßlich von der Tür eines N-Wagens eingeklemmt wurde (die "Wiener Zeitung" berichtete).